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Donnerstag, 31. Mai 2012

Leserstimmen / Rezensionen zu Kutná Hora - Kreaturen des Zorns


Mittlerweile ist "Kutná Hora - Kreaturen des Zorns" seit mehr als 5 Wochen veröffentlicht und es hat sich schon viel Feedback zu dem Horror-Roman angesammelt. Hier einige Eindrücke:

Kathrin Bolte von der Ebookgemein.de schreibt:

"Kutná Hora ist der zweite Roman von Andre Wegmann und ebenso spannend wie „Sonne des Grauens“. Es ist alles enthalten was man als Freund von Horror-Geschichten braucht: Ekel, Überraschungen, ein wenig Romantik und eine Prise Sex. Ohne zu viel verraten zu wollen, ist die Geschichte teilweise echt widerlich, was aber an der gekonnten Formulierung des Autors liegt. Es entsteht ein sehr bildhaftes Kopfkino, das einem den ein oder anderen kalten Schauer über den Rücken laufen lässt. Die gruselige Stimmung hat mich total mitgenommen und so las ich dieses Werk in einem Rutsch durch... wer auf Horror steht, der ist mit diesem ebook sehr gut beraten."


Claudia Junger, die den beliebten Krimi & Co. -Blog betreibt, schreibt bei amazon:

"Kutná Hora - Kreaturen des Zorns" packt den Leser direkt von der ersten Seite an. Sehr gut kann er sich die horrormäßigen Szenarien dieses alten, verlassenen Jahrmarkts vorstellen und fiebert mit dem jungen Pärchen mit. Sex- und Splatterszenen beschreibt André Wegmann sehr gekonnt....."


Kyra Cade schreibt auf dem Blog von SchwarzesBayern:


" Gekonnt zieht der Autor den Leser in den Bann und schafft es, eine gruselige Stimmung aufkommen zu lassen..."
" Wegmann achtet bei seinen Beschreibungen auch auf kleine Details.." 
" Zu empfehlen ist das eBook vor allem für Liebhaber des Horror-Genres, Stephen King oder Jack Kilborn sind vergleichbar.."

"Expresso" meint bei amazon:

"Der Anfang ist eigentlich sehr romantisch. Doch dann kommt der Jahrmarkt zum Vorschein, und dann wird es so richtig spannend...Für mich war das Buch spannend bis zur letzten Seite...."

Dagmar Mauel bei amazon und lovelybooks.de


"Der Autor Andre Wegmann, hat es hier geschafft.... so viel Horror und blankes Entsetzen rein zu packen wie möglich. Der Schreibstil ist flüssig und klar dar gestellt, das man sich schnell in die Geschichte rein versetzen kann. Er baut bis zum Schluss die Spannung auf, so das einen das Buch richtig in seinen Bann zieht...."

Martin Langner via amazon:

"...Der Autor erzählt flüssig, bildhaft und handlungsorientiert...."

Tonks auf amazon:

"..Die Geschichte ist nichts für Zartbesaitete. Die Atmosphäre ist schwer, düster und gruselig und passt somit super zu der Geschichte..."

Oscar Wilde bei amazon:


"...Sehr guter, spannender Kurzroman mit vielen Szenen, die in Erinnerung bleiben und sehr bildhaft und detailliert beschrieben sind..."

Ulrike Werner meint bei amazon und Lovelybooks

"Ein Kurzroman den man wirklich nicht mehr aus der Hand legen kann. Ich habe ihn in einem Rutsch durchgelesen und war wirklich begeistert...."

J.R.G. schreibt in der Rezension:


"...Gestartet wird mit einer erotischen Situation auf der Wiese, doch bald schon beginnt sich eine unheimliche Spanung aufzubauen....Die Handlung bleibt bis zum Schlusswort spannend und ich weiß nach dem Lesen:
Für mich gibts keine Geisterbahn und kein Jahrmarkt mehr, dafür brauch ich einen Hund ;)...."

Katja78 bei amazon und lovelybooks:

"Ein schöner erotischer Einstieg wird sehr schnell abgelöst von einer sich immer mehr aufbauenden Spannung, die bis zum äussersten führt, weil Randy seine Freundin Torrie und Jack Russel Terrier Timmy retten will...."





Dienstag, 15. Mai 2012

Rezension "Trapped - Die Insel des Dr. Plincer" von Jack Kilborn


Inhalt:

Ein Pärchen, Sara und Martin Randhurst, das ein Heim für problembeladene Teenager leitet unternimmt mit diesen einen Camping-Ausflug auf eine scheinbar einsame Insel. Nachts am Lagerfeuer erzählt Martin eine Geschichte von einem alten Gefängnis aus der Zeit des US-Bürgerkriegs und den Gefangenen dort, die um zu überleben dem Kannibalismus verfielen. Kurze Zeit später verschwindet Martin und die Truppe muss feststellen, dass diese Insel doch nicht so einsam ist wie angenommen.

Meine Meinung:

Zunächst nahm ich an, dass es sich bei dieser Story aufgrund des Preises von nur 2,68 EUR um eine Kurzgeschichte handelt. Aber weit gefehlt: Es ist ein kompletter Roman und noch ein guter dazu. Jack Kilborn steht für harte Horrorgeschichten und die bekommt man auch hier geliefert. Kilborn versteht sein Handwerk; der Schreibstil ist ansprechend, es werden mehrere Handlungsstränge entwickelt und auch die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Den ganzen Roman über wird die Spannungskurve hoch gehalten und man kann kaum anders, als immer weiterzulesen. Bei "Trapped" kann man sich ordentlich gruseln. Viele Szenen sind allerdings wirklich explizit und nichts für Zartbesaitete. Ich fand "Trapped" sogar besser als "Das Hotel" vom selben Autor, weil es meiner Meinung nach origineller ist. Die Story ist exklusiv als Kindle-Ebook bei Amazon erhältlich. Es sind einige Formatierungsfehler drin (fehlende Leerzeichen etc.), dies trübt den Lesegenuss aber nicht wirklich.


Ein richtig guter Lesespaß für Horrorfans und besonders bei dem billigen Preis eine klare Leseempfehlung.

Wertung:

****


Samstag, 12. Mai 2012

Leseprobe Kutná Hora - Kreaturen des Zorns


Der Horror-Kurzroman "Kutná Hora - Kreaturen des Zorns" ist jetzt seit rund 3 Wochen draußen und konnte es bereits bis auf Platz 4 der Ebook Horror-Charts bei amazon schaffen. Fünf 5-Sterne-Rezensionen bei amazon und gute Kritiken bei lovelybooks spiegeln das bisher äußerst positive Feedback auf die Horrorgeschichte, die in der tschechischen Provinz spielt.

Wer erstmal in den Kurzroman hineinschnuppern möchte, hat hier nun die Chance:


7

Auf dem Boden saß eine fette Ratte, die sich an einem halb verzehrten, noch in einer Papierhülle befindlichen, Snickers-Riegel zu schaffen machte. Randy atmete tief durch und verließ das Gebäude.
„Und?“, fragte Torrie.
„Keine Spur von Timmy. Jetzt schauen wir uns dieses Spukhaus hier mal an.“
Das „House of Horror“ war ein großes, längliches Gebäude und erstreckte sich über zwei Stockwerke. Neben den aufgemalten, furchteinflößenden Figuren, die sie vorhin bereits gesehen hatten, waren auch plastische Köpfe von Drachen, Skeletten und diversen Fantasiewesen mit spitzen Zähnen in die düstere Fassade des Hauses eingearbeitet. Der Eingangsbereich enthielt keine Tür. Schwaches, flackerndes Licht drang aus dem dunklen Tunnel zu ihnen vor. Links neben dem Eingang saß ein Skelett auf einem schlichten Holzstuhl, in einem Glaskasten. Es hatte einen knochigen Zeigefinger zu einer Drohgebärde gehoben. Randy trat an den Kasten, der von einer Glühbirne beleuchtet wurde, und erkannte, dass an der Wand hinter dem Skelett eine Art Poster hing, auf dem in weißen Buchstaben geschrieben stand:

Es trug sich einmal zu, dass in finsterer Nacht ein Bote durch ein Waldgebiet in Mittelböhmen gehen musste. Tief im Wald saß, auf einem Stuhl im Mondenschein, ein fremder finsterer Mann. Sein Gesicht war nicht zu erkennen, und er wartete. Wie der Bote vorüber wollte, hob der fremde Mann eine Hand und drohte. Da grauste dem Boten, er ging voller Furcht und mit gesenktem Blick vorbei. Kurze Zeit später war er tot. (frei nach einer alten böhmischen Sage)

„Ich hab Angst, Randy.“
„Hm, dieses Gruselkabinett, oder was immer das sein soll, will ja auch Angst machen. Wir schauen kurz nach, ob wir Timmy finden und kehren dann um, okay?“
„Und wenn wir ihn nicht finden? Wir können doch nicht ohne ihn gehen?“
„Wir können aber auch nicht die ganze Nacht auf diesem beschissenen Jahrmarktsgelände herumirren. Vielleicht ist Timmy schon zu der Wiese zurückgekehrt“, meinte Randy wenig überzeugt.
„Ich will auch am liebsten sofort von hier weg, aber ich fahre nicht ohne den Hund zurück nach Prag“, antwortete Torrie entschlossen und sah Randy eindringlich an.
„Lass uns nachschauen, irgendwo muss er ja sein. Wir haben ihn vorhin ja noch gehört.“
Randy betrat zögerlich den Eingangsbereich des „House of Horror“.
Ein schmaler Gang, der von einer einzelnen Glühbirne beleuchtet war, lag vor ihnen. An dessen Ende, nach etwa fünf Metern, waren die Gitterstäbe eines Käfigs zu sehen. Davor machte er eine Rechtsbiegung um 90 Grad und führte weiter in das Gebäude hinein. Langsam und vorsichtig schritt das Paar voran. In dem Käfig verbreitete eine grüne Lampe unheimliches Licht vor einem schwarzen Hintergrund. Als Torrie die Gitterstäbe berührte, um genauer in den Käfig hineinzuschauen, flogen plötzlich die Vorhänge, die den dunklen Hintergrund ausmachten, zur Seite. Ein furchterregender Riesenaffe mit aufgerissenem Maul und spitzen gelben Zähnen schoss hervor und rüttelte wie wahnsinnig an den Gitterstäben. Völlig geschockt taumelte Torrie rückwärts und wäre sicher hingefallen, wenn Randy sie nicht aufgefangen hätte. Erst jetzt erkannten die beiden, dass es sich bei dem Affen um eine, mit Fell überzogene, Figur aus Kunststoff handelte. Torrie atmete tief durch.
„Netter Scherz zum Einstieg“, meinte Randy lapidar, holte aber selbst auch tief Luft.
Mit erhobener Waffe ging er weiter voran und Torrie folgte ihm. Vor ihnen versperrten weitere dunkle Vorhänge die Sicht. Mit dem Lauf seines Luftgewehrs schob Randy einen davon etwas zur Seite und bewegte sich vorsichtig weiter vorwärts. Sie gelangten in einen großen Raum, der gestaltet war wie ein Friedhof. Ein paar wenige rote Glühbirnen und eine kreisrunde Lampe, oben an der Rückwand, die, wie ein Spot, schwaches weißes Licht herab strahlte und offenbar einen Mond darstellen sollte, sorgten für eine unwirkliche Atmosphäre. Im Raum verteilt waren zahlreiche Grabsteine aus Holz und einige Särge. Aus Lautsprechern drangen Eulengeräusche und Wolfsgeheul. Die Glühbirnen flackerten und setzten immer wieder ganz aus, sodass zwischendurch kaum etwas zu erkennen war. Randy durchschritt langsam den Raum und schaute sich nervös um. Als er zwischen zwei Grabsteinen hindurchging, richtete sich plötzlich und blitzschnell, in dem Sarg rechts vor ihm, eine Gestalt auf. Torrie schrie. Der Kopf des Wesens sah aus wie der einer verrotteten Mumie, mit verwester Haut, schwarz umrandeten Augen und verfaulten Zähnen. Instinktiv und abrupt drehte Randy das Gewehr in seiner Hand und schlug der Gestalt mit voller Wucht den Kolben gegen den Kopf, der daraufhin, begleitet von einem scheppernden Geräusch, in hunderte Teile zersprang. Randy atmete tief durch, legte das Gewehr auf den Sarg und wischte sich Schweiß von der Stirn. Wieder so eine Figur. Für einen Moment hatte er gedacht, dass ein lebendiges Wesen in dem Sarg gelegen hatte.
„Lichtschranken“, sagte Torrie. „Zwischen den zwei Grabsteinen, schau auf den grünen Strahl.“
„Ja, über Langeweile können wir uns bisher hier drin nicht beklagen. Gehen wir weiter“, sagte Randy.
Sie schritten auf einen Durchgang am Ende des Friedhofs zu, der wiederum von schwarzen Vorhängen verhüllt war.
„Warte kurz, mein Gewehr.“ Randy ging zu dem Sarg zurück um es zu holen, während erneut lautes Wolfsgeheul die Kammer erfüllte. Als er sich wieder umdrehte, flackerten die roten Glühbirnen einmal mehr und er glaubte seinen Augen nicht zu trauen. Torrie war verschwunden.


Donnerstag, 3. Mai 2012

Interview auf SchwarzesBayern


Auf SchwarzesBayern ist jetzt ein Interview mit mir über Ebooks, das Selfpublishing und Schreiben, sowie über das Horror Genre und einiges mehr erschienen.

Das Interview ist hier zu finden.

Ich danke Kyra Cade für die Anfrage und die damit verbundene Möglichkeit mich und meine Ebooks auf SchwarzesBayern vorzustellen.