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Dienstag, 15. Mai 2012

Rezension "Trapped - Die Insel des Dr. Plincer" von Jack Kilborn


Inhalt:

Ein Pärchen, Sara und Martin Randhurst, das ein Heim für problembeladene Teenager leitet unternimmt mit diesen einen Camping-Ausflug auf eine scheinbar einsame Insel. Nachts am Lagerfeuer erzählt Martin eine Geschichte von einem alten Gefängnis aus der Zeit des US-Bürgerkriegs und den Gefangenen dort, die um zu überleben dem Kannibalismus verfielen. Kurze Zeit später verschwindet Martin und die Truppe muss feststellen, dass diese Insel doch nicht so einsam ist wie angenommen.

Meine Meinung:

Zunächst nahm ich an, dass es sich bei dieser Story aufgrund des Preises von nur 2,68 EUR um eine Kurzgeschichte handelt. Aber weit gefehlt: Es ist ein kompletter Roman und noch ein guter dazu. Jack Kilborn steht für harte Horrorgeschichten und die bekommt man auch hier geliefert. Kilborn versteht sein Handwerk; der Schreibstil ist ansprechend, es werden mehrere Handlungsstränge entwickelt und auch die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Den ganzen Roman über wird die Spannungskurve hoch gehalten und man kann kaum anders, als immer weiterzulesen. Bei "Trapped" kann man sich ordentlich gruseln. Viele Szenen sind allerdings wirklich explizit und nichts für Zartbesaitete. Ich fand "Trapped" sogar besser als "Das Hotel" vom selben Autor, weil es meiner Meinung nach origineller ist. Die Story ist exklusiv als Kindle-Ebook bei Amazon erhältlich. Es sind einige Formatierungsfehler drin (fehlende Leerzeichen etc.), dies trübt den Lesegenuss aber nicht wirklich.


Ein richtig guter Lesespaß für Horrorfans und besonders bei dem billigen Preis eine klare Leseempfehlung.

Wertung:

****


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