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Donnerstag, 4. Oktober 2012

Jetzt NEU +++ BLUTWAHN - Der Schrecken am See +++


Endlich ist es soweit. Heute ist mein, schon von vielen Lesern mit Spannung erwarteter, neuer Horror-Roman "BLUTWAHN - Der Schrecken am See" als Kindle-Ebook erschienen. Die Geschichte bietet die gewohnte Mischung aus Horror, Spannung und Sex. Ich hoffe sie findet ähnlichen Anklang, wie meine ersten beiden Stories.

Wer kein Kindle-Lesegerät besitzt, kann die Story auch über kostenlose Amazon Apps auf dem heimischen Rechner, auf Tablet-PCs oder auf einem Smartphone lesen. Außerdem erscheint die Geschichte auch als Taschenbuch in Kürze.


Hier jetzt Klappentext, Cover und eine exklusive Leseprobe:

Ein junges Pärchen macht Urlaub im idyllischen Allgäu. Dort, wo die Kühe auf grünen Almen grasen und sich die Natur mit prächtigen Gipfeln und kristallklaren Gewässern von ihrer schönsten Seite zeigt, mieten sie ein Ferienhaus am Alatsee. Doch der malerische Gebirgssee hat eine Schattenseite. Das Gewässer wird auch "blutender See" genannt, denn an manchen Tagen schimmert die Wasseroberfläche rötlich, aufgrund einer seltenen Purpur-Schwefelbakterienschicht in 15 Metern Tiefe. Bei den Einheimischen gilt der See als verrufener Ort. Immer wieder verschwanden Menschen in der Nähe, Ungeheuer sollen in seinen Tiefen hausen, angeblich ertönen nachts oft Hilfeschreie von den Ufern, und auf dem Grund soll sich ein Goldschatz aus der Nazizeit befinden. Die Odyssee des Grauens, der sich das junge Paar schnell ausgesetzt sieht, lässt die Mythen und Sagen allerdings wie harmlose Kindermärchen erscheinen.

Ein junges Paar beim Urlaub im idyllischen Allgäu.
Ein malerischer Gebirgssee mit einem dunklen Geheimnis.
Eine Odyssee des Grauens, die den Leser mitzieht in einen Sog aus Horror, Sex und Gewalt.




Leseprobe

Karin Moorkamp hörte den Kies unter ihren braunen Sandalen knirschen, als die ersten vereinzelten Tropfen des Gewitterregens ihre Haut berührten. Sie trat auf die, von weit auseinander stehenden Laternen schwach beleuchtete, Straße, als ein lautes Donnern am Himmel ertönte und der Wind auffrischte. Die Büsche und die Blätter der Bäume raschelten. Gleich würde sie sich erst mal in die Badewanne legen – es war ein langer und arbeitsintensiver Tag gewesen. Das junge Pärchen war wirklich sehr nett, fand sie. Da hatte sie schon wesentlich unangenehmere Gäste gehabt. Der Mann schien eher ruhig zu sein, hatte aber eine freundliche Ausstrahlung und die Frau wirkte lebhaft und war sehr hübsch, selbst mit diesem grünen Handtuch auf dem Kopf. Das Gespräch mit ihnen hatte sie zum Nachdenken gebracht. Das Ferienhaus war wirklich ständig ausgebucht und sie überlegte, ob sie es überhaupt noch nötig hatte, sich in dem Restaurant so abzuschuften. Vielleicht war es an der Zeit, den Job dort an den Nagel zu hängen. Sie könnte ja auch einfach die Preise für das Ferienhaus etwas anheben. Das würde die Leute bestimmt nicht davon abhalten, herzukommen. Sie befanden sich hier schließlich in einer sehr gefragten Ferienregion. An das ganze mystische Gerede glaubte sie nicht – alles war logisch zu erklären und bei den Hilfeschreien, die sie vor etlichen Jahren mal hörte, hatte sie ein bisschen übertrieben. Während einer einzigen Nacht hörte sie mal einige Schreie, aber das kam schließlich tagtäglich an tausenden Orten auf der Welt vor und lag bestimmt nicht an dem See. Was ihre Mutter erzählt hatte stimmte sicherlich, aber das war lange her und der Rest gehörte für sie in die Welt der Sagen und Märchen. Es war allerdings ganz gut fürs Geschäft dazu beizutragen, die geheimnisvolle Aura des Sees aufrecht zu erhalten, fand sie. Natürlich kam es auch immer auf die Leute an. Neulich, als dieses ältere Ehepaar zu Gast war, und die alte Dame mit dem Gehstock sie ängstlich fragte, ob hier wirklich öfter Menschen verschwinden würden, war es eher klug dies mit beruhigender Stimme abzustreiten. Aber bei so jungen Leuten war das nicht nötig – die glaubten ja selbst nicht wirklich daran und freuten sich, wenn sie ihren Freunden daheim eine spannende Rahmengeschichte über ihren Urlaubsort erzählen konnten.

Mittlerweile prasselte der Regen auf sie nieder wie eine Dusche und immer wieder tauchten Blitze die Umgebung in ein stroboskopartiges Licht. Plötzlich raschelte es irgendwo hinter ihr zwischen den Bäumen lauter als zuvor und sie hörte einen Ast knacken. Sie drehte sich erschrocken um und blickte auf die leicht im Wind schaukelnden Büsche, konnte aber nichts ungewöhnliches erkennen. Innerlich musste sie schmunzeln. Das kommt davon, wenn man anderen gerne Schauergeschichten erzählt. Sie erhöhte jetzt ihr Tempo, um schnellstmöglich in ihr trockenes und gemütliches Haus zu gelangen. Dann hörte sie erneut Geraschel und wieder knackte ein Ast. Und dann noch einer. Was war denn das? Irgendwas war da offenbar zwischen den Bäumen. Vielleicht ein Reh oder ein streunender Hund. Jetzt fand sie es doch ein wenig unheimlich hier, besonders bei diesem Gewitter. Hätte sie mal lieber das Auto genommen. Andererseits, vorhin war das Wetter ja noch schön und ihre schlanke Figur verdankte sie schließlich auch der Tatsache, dass sie den Wagen stehenließ, wann immer es möglich war. Die stetig wehende Brise frischte auf und trieb ihr jetzt einen Geruch in die Nase, der sie an eine Mischung aus ranzigem Speck und Exkrementen erinnerte. Noch rund 200 Meter, dann wäre sie endlich zu Hause. Sie beschleunigte ihre Schritte und ein eisiger Schauer breitete sich in ihrem Inneren aus, als sie bemerkte, dass sich das Rascheln in den Bäumen synchron zu ihrer Geschwindigkeit verstärkte, als wollte es mit ihr mithalten.

„Wer ist da?!“, rief sie über ihre Schulter hinweg.
Als sie wieder nach vorne blickte hielt sie plötzlich inne. Das Rascheln war auf einmal verstummt, allerdings sah sie, während es am Himmel kurz aufblitzte, eine merkwürdig wankende Gestalt etwa 30 Meter vor ihr rechts aus dem Wald treten und auf sie zukommen. Einen Moment lang stand sie einfach nur starr vor Angst und Ratlosigkeit da. Sie überlegte um Hilfe zu rufen, aber ihre Lippen blieben stumm. Vielleicht gab es ja auch gar keinen Grund zur Panik und ihre Nerven interpretierten die Situation falsch. Als plötzlich hinter ihr ein desolates Stöhnen ertönte, das sich eine Sekunde später in ein aggressives Knurren verwandelte, wirbelte Karin Moorkamp herum und schrie doch. Dann registrierte sie, dass sie von irgendjemand – oder irgendetwas – zu Boden gerissen wurde und hart auf der Erde aufschlug....

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